Die Ruhe vor dem Sturm in Tapia

Von: gecco13

07.Jan.2011

Schlagwörter:, , , ,

Kategorie: Uncategorized

Ein Kommentar

Blende:f/10
Brennweite:28mm
ISO:200
Belichtungszeit:1/0 Sek.
Kamera:Canon EOS 350D DIGITAL

5. Tag/15 Uhr/Asturien

Ein Schild am Straßenrand heißt uns in Asturien willkommen. Unser erstes Ziel, im Land in dem der Cidre fließt, heißt Tapia de Casariego. Der Ort ist weniger bekannt durch seine Wellen, als vielmehr durch den Mythos der ihn umgibt und seine Bedeutung für die asturische Surfkultur.

Die ersten Surfer hier kamen nicht aus Frankreich oder dem Baskenland sondern aus Australien. Vor 40 Jahren parkten die Gebrüder Gulley ihr Auto am Strand von Tapia, luden ihre Bretter aus und begeisterten die Menschen hier für ihren Sport. Damit begann die Geschichte eines der ältesten Surfwettkämpfe Spaniens. Seit 1992 wurde der Contest in ‚Memorial Peter Gulley’ umbenannt, zu Ehren der beiden Brüder.

Wir erleben Tapia in der Ruhe vor dem Sturm. In vier Tagen wird der Wettkampf zum siebzehnten Mal unter diesem Namen stattfinden. Seit 2002 ist er fester Bestandteil der WQS. Das Gebäude der Punktrichter, ein paar Container auf Stelzen, thront bereits über der Bucht. Sie formt ein Amphitheater, das sich zum Meer hin öffnet und schon der Gedanke hier zu surfen, während man auf fast drei Seiten von Zuschauern umringt ist, bereitet Gänsehaut. Doch von Aufregung fehlt im Moment jede Spur. Die Wellen sind kaum der Rede wert und man sucht vergebens nach schwarzen Punkten im Weißwasser.

Auf einem der grünen Hügel die die Arena umgeben sitzen zwei Jungs in Kapuzenpullovern und schauen aufs Meer. „Im Sommer ist hier mehr los“, erzählen Marcos (16) und David (17). Die beiden gehören zur kleinen Gruppe des örtlichen Nachwuchses. So klein, dass es mit aggressiven Locals hier wohl keine Probleme gäbe. Beide erwarten sehnsuchtsvoll den Surfzirkus, der in wenigen Tagen das Dorf in Beschlag nehmen wird. Nicht so sehr wegen des Wettkampfs – sie nehmen selbst nicht teil – als vielmehr wegen der Party und den Mädels, gestehen sie lachend.

Werbeanzeigen

Ein Kommentar zu “Die Ruhe vor dem Sturm in Tapia”

  1. Hey Marten,
    toller Blog!! Macht richtig Fernweh!! 😉
    Sarah und ich überlegen gerade, wo wir dieses Jahr unseren Surfurlaub verbringen wollen. Wir schwanken noch zwischen Nordspanien (vllt kannst du uns einen guten Tip geben 😉 ), Roadtrip nach Dänemark (das wäre die Sparvariante) oder wieder Algarve. Peer hat ja ein neues Haus in Arrifana.
    Dein Trip hört sich auf jeden Fall echt spannend an! 🙂
    Liebe Grüße,
    Larissa


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: