Schlafende Wellen weckt man nicht

Von: gecco13

07.Jan.2011

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Kategorie: Uncategorized

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Blende:f/8
Brennweite:28mm
ISO:200
Belichtungszeit:1/0 Sek.
Kamera:Canon EOS 350D DIGITAL


8. Tag

Weit ab der großen Straßen, versteckt im letzten Winkel eines Naturschutzgebietes, liegt Mundaka. Ein kleines Dorf das Dank einer gigantischen Welle Surf-Geschichte geschrieben hat. Es riecht nach Fisch als wir am Hafen parken. Statt Surfer bevölkern Angler die Stege. Das Dorf und seine Welle scheinen in Feiertagsruhe zu versinken. Das friedliche Meer gleicht einem schlafenden Riesen, denkt man an die monströsen Tubes der vergangenen Billabong Pro Mundaka.

Der ein oder andere mag sich noch an den weltweiten Aufschrei der Surf-Community errinnern, als die Welle 2003 plötzlich verschwand. Die örtliche Werft hatte die Flussmündung des Okas ausgebaggert, musste aber den alten Zustand des Meeresbodens wieder herstellen, nachdem die Welle ausblieb und Surfindustrie und -medien ihre Klauen gezeigt hatten. Seit 2006 empfängt Mundaka wieder jeden Oktober mit aller Kraft und Kälte diejenigen, die sich eine blutige Nase oder den Ride ihres Lebens holen wollen. Dieses Jahr wird Aritz Aranburu, der einzige Baske der ASP World Tour, hier sein Heimspiel feiern.

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